KURZTEXT
Margret Hölle, geboren 1927 in Neumarkt/Oberpfalz. Kaufmännische Lehre, Schauspielexamen an der Deutschen Schauspielschule in München, Tourneetheatertätigkeit, Sprecherin beim Bayerischen Rundfunk. Lebt in München. 1990 Kulturpreis der Stadt Neumarkt; 1996 Friedrich-Baur-Preis für Literatur der Bayerischen Akademie der Schönen Künste; 1998 Nordgaupreis des Oberpfälzer Kulturbundes für Dichtung. Veröffentlichungen: "A weng wos is aa vüi" (1976, vergriffen), "Iwa Jauha und Dooch" (1981, vergriffen), "Unterwegs" (1988, vergriffen), "Wurzelherz" (1991, 1996), "Blöiht a Dornbusch" (1997), "Distelsamen" (1999).
PRESSESTIMMEN zu Margret Hölles lyrischem Werk ,,... welch ein dichterischer Reichtum, welch eine poetische
Kraft, welch eine Sprachmelodie! ... Daß dieses lyrische
Werk noch für Überraschungen gut ist, zeigen die jüngsten
Gedichte, die sich mit dem Tod des Lebensgefährten auseinandersetzen.
Der Zyklus bannt Schmerz und Abschied, Vergänglichkeit und
Ewigkeit in Bilder von holzschnitthafter Eindringlichkeit und
Schlichtheit." ... ,,Kaum ein anderer Dichter hat das Bild der Zeit so intensiv und unverrückbar gestaltet wie Margret Hölle ... Die Lyrik des Mittelhochdeutschen, leuchtend und kraftvoll, wird in der holzschnittartigen Sprache von Margret Hölle lebendig. ... Ein alter Sprachraum, neu entdeckt, tut sich dem Leser auf." LITERATUR IN BAYERN ,,... wer sich der Mühe des möglichst lauten Lesens unterzieht, wird mit Sprach- und Lautfügungen überrascht, die an die berühmten Mundartverse Peter Hebels erinnern." BAYERISCHES FERNSEHEN / LESE-ZEICHEN
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