Zum Werk
Bob Biendl, Bilder Skulpturen
1990-1996 mit Texten von Dorothea Baumer und Ines Kohl
edition lichtung, Viechtach 1996
Ines Kohl: Bob Biendl in: ostbayerisches magazin lichtung, 9.Jg. 1996/4
"Biendls Bilderwelten entstehen aus eigener Erfahrung und innerer Notwendigkeit; daraus zaubert er seine privaten Mythen hervor. Seine Malerei, die narrativ-imaginativ angelegt ist, bewegt sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, zwischen bildhafter Erscheinung und expressiver Geste....Erinnert das "Konzert der Stammeinwohner" im Areal um den Teich, einbezogen in die freie Natur des Waldes, an lebendige Volkskunst oder an "primitive" Kunst, so sind es diese Eigenschaften, die seit dem Expressionismus die Künstler faszinierten und deren Spuren in der eigenen Kreativität inzwischen Generationen von ihnen nachgegangen sind." (Ines Kohl)
"In einem Kunstwerk", sagt Jean Dubuffet einmal, "möchte man sehr Wirkliches und sehr Seltsames miteinander engstens verbunden sehen." Bei Bob Biendl geschieht eben dies exemplarisch. Anscheinend schwerelos betritt dieser Außenseiter die Quellgründe der Kreativität, schöpft intuitiv aus dem Reservoir abseits der Konventionen, evoziert schließlich nicht die Idylle, sondern die stummen Schrecken des Unbewußten" (Dorothea Baumer)